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Thomas Borgmann - sopranino and tenor saxophones notes: *Ruf der Heimat* excist as a working band since 1992. For the most time Ernst-Ludwig Petrowsky or Peter Brötzmann were the second reed-player, in 1994 Charles Gayle was added for a tour, as well as Roy Campbell was added in 1997. There was also a big version w/ Petrowsky, Borgmann & Heinz Sauer. Between 1998 - 2002 "Ruf der Heimat" wasn't active. Reunion in September 2002 as the original Quartet with Petrowsky as second reed. See beside reviews (sorry not in english, right now): R U F D E R H E I M A T >Die Musiker verschmelzen mit ihren Werkzeugen in einem akustischen Rausch.(...) Die Zuschauer zucken entweder mit, sitzen mit glasigem Blick starr auf ihren Stühlen oder schütteln im Angesicht der über sie hereinbrechenden Urgewalt ungläubig den Kopf. 'Punk ist ein Dreck dagegen' oder 'bevor ich taub werde, sterbe ich an Herzinfarkt', lauten zwei Kommentare. Dennoch: Hochzufrieden sind die Free-Jazz-Enthusiasten nach eineinhalb Stunden.< (Oberhessische Presse 12'96) >Was diese vier Individualisten im fein abgestimmten Zusammenspiel präsentierten, war die kollektive Erschaffung, Beschwörung und Negation des flüchtigen Augenblicks, war frei improvisierte Musik als kontinuierlich fließender Energiestrom. Ein Jazz-Konzert zum Auftanken, in dem auch die leisen Töne äußerst reizvoll waren.< (OSTSEE-ZEITUNG 2'97) >Dazu enfesselt ein Jazz-Quartett, das andernorts unter dem grotesken Code 'Ruf der Heimat' auftritt, ein Schlachteninferno aufgewiegelt von den gnadenlosen Heimsuchungen Peter Brötzmanns auf dem Saxophon.< (DIE WELT 3'97) >Einer der stärksten Momente des Jazz-Festivals von Mulhouse war die Teilnahme des deutschen Saxofonisten Peter Brötzmann.(...) Gewaltige, totale, fieberhafte Energie. Mehr als dreißig Jahre dauert sie schon an. Peter Brötzmann und Thomas Borgmann laden damit ihre Saxofone auf. Sie richten sich sofort auf den Höhepunkt ein. Sie erklimmen ihn nicht, sie sind bereits da. Ein ständiges Wogen, hervorgerufen durch Baß (Winckel) und Schlagzeug (Kellers); eine überwältigende Stunde, vielleicht auch mehr, die Zeit ist bedeutungslos geworden. Die Saxofone lösen sich ab, vermischen sich, rufen sich gegenseitig auf.(...) Prächtige Klänge, glänzende Ausbrüche.< (LE MONDE 9'95, Titelseite!) >Es war eruptiver Jazz, es war brachialer Punk, es war Techno, Swing, Folklore, es war große Klasse< (NEUE WESTFÄLISCHE 3'96) >Der 'Ruf der Heimat' hat keine Wurzeln, die Nährstoffe aus den volkstümlichen Terzen, Quarten, Quinten und Viervierteltakten saugen, sondern aus dem Nichts und den eigenen Energieströmen. Das ist Kunst! Und erfordert Mut! (FRANKFURTER RUNDSCHAU 3'96) >'Ruf der Heimat' ist wie ein Jungbrunnen in kalten, einsammen Tagen< (JAZZ-PODIUM 12'95) >Garantiert sind zwei Stunden voll sexueller Energie, Lust, Leidenschaft, Katharsis.< (GRAZER NACHRICHTEN 12'95) >All in all, Ruf der Heimat is a formidable set of European style free improvisation> (CADENCE 1'96) >... sorgte bei den Zuhörerinnen für adäquate Reaktionen, sie duckten sich nicht weg, sondern hielten die Ohren in den Wind und zwangen die vier Musiker zu zwei Zugaben< (die tageszeitung 11'95) R U F D E R H E I M A T >Kaum jemand dekliniert die freie Improvisation so konsequent, so geschichtsbewußt und, tja, trotzdem so unbekümmert durch, wie diese vier Herren. Und schwupp! Hier versagt dann auch schale Journalistenprosa (...) Jazzplatte des Jahres!< (SPEX 12'95) >Das Quartett legt einstündiges Powerplay vor, das in seiner Dichte und Intensität atemberaubend ist< (Wolf Kampmann in TIP-Magazin, Berlin 14/95) >Die Musiker schaffen sich einen Raum, in dem subtile, konzentrierte Prozesse möglich sind, bei denen man sich fragen muß, ob sie wegen oder trotz des hochenergetischen Levels möglich sind. Jedenfalls wird kein Ton zuviel gespielt.(...) Kurzum: Die CD ist nicht so gut, weil hier Brötzmann mitspielt, sondern weil sie vom Ruf der Heimat ist< (SPEX 6'96) >So war der improvisierte Auftritt dieser vier Musiker ein polarisierendes Ereignis auf dem Festival und zugleich ein glücklicher Modellfall der Integration von Expressivität und elaborierten formgebenden Spielhaltungen< (FRANKFURTER RUNDSCHAU 1'96) >Und wo früher bei Brötzmann & Co. immer auch ein Stück beschädigtes Leben mitzuschwingen schien, sobald es dann doch einmal leise und zärtlich wurde, da herrscht jetzt sichere Virtuosität im raffinierten Wechselspiel. Noch einen Wiskey, bitte.< (BADISCHE ZEITUNG 3'96) > Die vier präsentierten ungeschminkten HardCoreFree, Marke Machine Gun.(...) eine Entfesselung, ein Amphetaminschub.< (JAZZTHETIK 9'94) >ein kollektives Homage an die wilde Schönheit der Anarchie. Free Jazz lebt!< (BREMER - Stadtmagazin 11'94) >Musikalischer Sturm auf immer höhere Gipfel< (Westdeutsche Zeitung 2'94) >Entstaubter Free Jazz< (SÜDWEST PRESSE 2'94) >Frei,schrill und wohlbehaust< (Schwäbische Zeitung 2'94) >Phantasie und kraftvolle Improvisation - Begeisterte Zuhörer wollten immer mehr Zugaben hören< (Nürnberger Nachrichten 2'94) >Freiheit der Töne. Beim Gastspiel im gut besuchten Jazzstudio Nürnberg huldigten Petrowsky & Co. den wilden Schönheiten der Vergangenheit.(...) Von den jungen Begleitern Petrowskys machte vor allem der Saxofonist Thomas Borgmann aufhorchen, der einen wandlungsfähigen, kraftvollen Ton und langen Atem hat. Der Bassist Christioph Winckel und der Schlagzeuger Willi Kellers erweisen sich eher als lustvolle Berserker, die mit Urkräften zuweilen alles niederwalzten was ihnen in die Quere kam.< (Nürnberger Nachrichten 2'95) R U F D E R H E I M A T >...Inzwischen bläst auch ein Brötzmann Läufe, erkundet Melodien und spielt schön. Zumindest manchmal, wenn das Quartett ein neues Stück noch aufbaut. In Thomas Borgmann hat der wilde Peter Brötzmann einen formbewußten Partner, der auf Sopran- und Tenorsaxofon Themen aufbaut, diese im Zusammenspiel mit dem Bassisten Christoph Winckel und dem Schlagzeuger Willi Kellers auch am Leben erhält und sich von Brötzmanns freien Umspielungen auf dem Alt oder Klarinette kaum beirren läßt. Dieser Gegensatz der Bläser sorgt für Spannung, und das permanente Hochenergiespiel von Willi Kellers würzt sie. Filigrane Tongebilde entstehen so, doch bevor sie zu schön werden, "brötzt" der Senior dazwischen, läßt sein Saxofon jaulen und quietschen, als habe es den Kolbenfresser: Der reine Wohlklang wäre dann doch zu schön.< (Stuttgarter Zeitung, 4.2.98) >DIE SCHIERE URGEWALT DES FREEJAZZ: Ein intensives Gastspiel der Combo 'Ruf der Heimat' im Jazzclub, ...Bleibt zu hoffen, daß die Zuhörer mit einer Sucht nach dieser Musik davonkommen.< (Badensche Zeitung 30.1.98) >Für die ungeheure Wucht dieses natürlichen Klanges, mit der die Kollektiv-Improvisationen auf einen zukamen, sorgte die Rhythmusgruppe. Schlagzeuger Willi Kellers und Christoph Winckel (Bass) waren tragende Säulen, boten mit virtuoser Technik excellentes freies Spiel und fanden auch kurzfristig zum swingenden Drive. Thomas Borgmann spielte lyrisch, sensibler und mit mehr hymnischen Gestus als Brötzmann...< (SÜDWEST PRESSE, 3.2.98) >...Im stetigen Wechsel hetzten die beiden in vehementer Spielweise über den von Kellers und Winckel so brilliant ausgebreiteten Rhythmusparcours. Während Borgmann seine Soli eng am Rhythmus führte, spielte sich Brötzmann virtuos durch alle Höhen und Tiefen der atonalen Kunst. Für ein paar wenige im Sauschdall zuviel der expressionistischen Kunst, für die meisten aber ein musikalischer Hochgenuss.< (Schwäbische Zeitung 3.2.98) >Wenn der FREE JAZZ eine Stilistik oder Schule ist, dann gehört heute zu seine aufstrebensten Schülern und Protagonisten der deutsche Saxofonist Thomas Borgmann, und wenn dies höchst energetische Spielart des Jazz noch immer seine uneingeschränkte Berechtigung hat, dann nur wenn sich eine Band dem Genre so verpflichtet fühlt, wie es Borgmann mit RUF DER HEIMAT vorexerziert. Mit Christoph Winckel und Willi Kellers hat er eine Kerngruppe gefunden, die sich dieser Haltung bedingungslos hingibt.< (Hans Falb im Newsletter 5, Nickelsdorf, Oktober 97) >Jazz bedeutet körperlich spürbare Lust an der Musik. Und weil Menschen lieber elementaren Lustgefühlen folgen als sorgsam zurechtgelegten Argumentationsketten, war Jazz ein immer wieder wirksames musikalisches Mittel des Wiederstands: Wiederstand des "schwarzen" Selbstbewußtseins gegen die Entwürdigung, Wiederstand der hiesigen Nachkriegsjugend gegen ihre faschistische Prägung, und MACHINE KAPUT gegen das Verkommen des Free-Jazz zu einer leeren Stilhülse, in die Konservatoriumszöglinge ihre Kompositionen stecken könnten. Die Gruppe RUF DER HEIMAT zeigt bei erstaunlicher melodischer Geschlossenheit: Free-Jazz ist kein Stil, sondern eine Einstellung.< (Frankfurter Rundschau,22-10-97, CD-Neuheiten) >Die vier klingen wie ein Bebop-Quartet unter Acid (...)Brötzmann und Borgmann blasen einen diabolischen Dialog (...) Das Quartet spielt ein wildes Perpetuum Mobile: schnell, aggressiv - und virtuos.< (HAMBURGER MORGENPOST 12'95) 1. Platz im Record Poll '96 in der Edithor's Choices im CADENCE JAZZ MAGAZINE 1'97 für CD 'ERSTE HEIMAT'!!
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